Elisabeth Mlasko

Ich bin überzeugt, dass es als Führungsperson wichtiger ist, Menschen zu erkennen, zu mögen und zu respektieren als sie zu «führen». Als ich mit Anfang 30 meine erste Führungsrolle bekam, dachte ich, sicher werden meine Mitarbeitenden den gleichen Führungsstil schätzen wie ich für mich. Oh nein… so war das nicht… Denn manche wollten möglichst viel Freiheit, sie konnten sich sehr gut selber führen und brauchten wenig Input, sondern v.a. das Vertrauen, dass sie ihre Aufgaben gut, richtig und im vereinbarten Zeitraum erledigen. Und um Input fragen, wenn sie ihn brauchen.
Andere wiederum konnten mit so viel Freiraum wenig anfangen und brauchten klarere Vorgaben und Strukturen, mehr Kontakt während des Projektes – kurz – eine aktivere Führung.
So stellte ich fest, es gibt keine perfekten Führungsmethode, sondern das individuelle Anpassen meines Führungsstils an das, was gebraucht wird.
Das ist personenzentrierte Führung.